Kinderhilfe Februar 2015

Guttat

Februar 2015

Liebe Freunde!

Immer häufiger stelle ich Bestätigungen für das Finanzamt wegen Spenden aus. Und die Summen sind nicht klein – 200€, 500€ und auch 2000€. Das freut sehr!

Vielen Dank allen, die im Januar geholfen haben – mit Geld, Zeit oder Kenntnissen. Danke für eure Hingabe und euer gutes Herz! Euch eine tiefe Verbeugung von allen Kindern und Eltern, die dank euch ein wenig furchtloser und glücklicher geworden sind!

Wir helfen somit:

Kostja Kovalev, 4 Jahre (HIV) war zur Diagnostik in Frankfurt. Das Geld für die Fahrt wurde zum Teil von dem Martha-und-Maria Kloster in Moskau und zum Teil von uns, der Diakonie in Europa, gesammelt. Hotelinhaber in Deutschland haben Kostja, eine Erzieherin und einen Notfallmediziner, die mit ihm hergeflogen sind, kostenlos aufgenommen. Der Empfang und ihre Begleitung in Deutschland ist von uns organisiert worden. Der Junge hat die Reise und die Untersuchung in der Klinik normal überstanden, auch wenn er zu Beginn furchtbare Angst vor den Menschen in weißen Kitteln hatte… die Resultate der Analysen und die verordnete Therapie wird erst in einigen Wochen bekannt sein. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Denis Krasnikov, 11 Jahre, ICP, beidseitige Dislokation der Hüftgelenke. Denis bereitet sich auf die Operation vor, die ihm erlauben soll zu laufen. Die notwendigen Stehhilfen sind bezahlt und angefertigt. 8 tausend Euro von 14 sind dank euch, liebe Freunde, schon gesammelt worden!

Lera Prozenko, 11 Monate, ICP, teilweise Atrophie der Sehnerven. Die Kleine ist trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten zur Behandlung aus Lugansk nach Saarbrücken gekommen. Allen vielen Dank für die Unterstützung!

Dasha Parkhomenko, 7 Jahre (juvenile rheumatoide Arthritis mit Augenaffektion) wird nach der Kontrolle der Situation nach der Operation in einem halben Jahr zur weiteren Behandlung in der Klinik Aachen erwartet. Nach Meinung der deutschen Ärzte sind die Chancen, Dashas Augenlicht wiederherzustellen sehr hoch!

Jana Labun, 4 Jahre, Herzfehler. Aufgrund der letzten Untersuchung hat sich herausgestellt, dass bei Jana dringend eine außerplanmäßige, lebenswichtige Operation durchgeführt werden muss. Die benötigte Geldsumme beträgt 37 850. Die Frist ist bis zum 20. April. Wir sammeln weiter!

Artjom Kovalev, 7 Jahre, ICP. Damit Artjom mit seinen eigenen Beinen gehen kann, braucht er ein spezielles Trainergerät zum Gehen. Ein passendes Gerät ist gefunden. Das Problem ist nun der Transport! Wenn irgendjemand die Möglichkeit hat, beim Transport der Lauflernhilfe nach Russland zu helfen, bin ich sehr dankbar!

Die Zwillingsbrüder Sasha und Pasha Sanyukevich, 5 Jahre (ICP) aus Grodno, Weißrussland, bereiten sich auf ihre Fahrt nach Bonn zum Beratungsgespräch bezüglich der Anpassung der Medikamente gegen die Epilepsie vor. Danach stehen ihnen eine Operation und eine schwere Rehabilitation bevor. Die zu bezahlende Summe: 12 000 Euro.

Julia Osokina, 11 Jahre, Gehirntumor, Abhängigkeit von Shunts. Bis vor kurzem war Julia aus Charkov die Klassenbeste und der ganze Stolz ihrer Mutter. Jetzt kann sie nicht lernen. Weil sie die Reanimation praktisch gar nicht mehr verlässt. Im Laufe der letzten Monate wurde sie dutzende Male am Gehirn operiert. Die Shunts, die die Chirurgen in Charkov benutzen, sind von schlechter Qualität und haben das Haltbarkeitsdatum schon überschritten, sind ständig verstopft und funktionieren deshalb nicht richtig. Aber andere gibt es nicht! Deshalb wird sie praktisch jeden zweiten Tag operiert… ihr Körper ist bis auf das Äußerste gequält. Wie lange er solch eine „Behandlung“ noch mitmacht, ist nicht klar. Julia hat schon einen Schlaganfall überstanden, schwebte schon mehrmals zwischen Leben und Tod. Ihre Mutter geht nicht einen Schritt von ihr weg und braucht selbst ernsthafte moralische Unterstützung. Außer uns kann ihnen niemand helfen! Die Uniklinik Dresden ist bereit, Julia aufzunehmen. Die Kosten dieser Frage belaufen sich auf 12 tausend Euro. Weitere ca. 8 tausend Euro werden für Transport von Julia nach Deutschland benötigt. Außerdem werden monatlich 100-150 Euro für das Essen und die Medikamente von Julia, ihrer Mutter, ihrem Opa und ihrer Oma, die an Krebs leiden (!) benötigt. Wir suchen einen Menschen, der sich bereit erklärt, sich einige Monate um diese Familie zu kümmern! Schreibt mir oder ruft mich an!

Ihr alle erinnert euch, dass wir im Dezember humanitäre Hilfe für die Kinder in der Ukraine gesammelt haben. Seitdem ist schon nicht wenig Zeit vergangen und er ist an der Zeit, darüber Bericht zu erstatten, wie die Ladung zu denen gekommen ist, für die sie gedacht war.

Bis jetzt wurde ein Teil der Sachen, ca. 40 m3, mithilfe der Organisation Dobrosvet und einer Initiativgruppe in Ludwigsburg in die Gebiete von Lugansk und Donezk gebracht. Einige Fotos, die im Laufe dieser Aktion geschossen wurden, kann man hier sehen: http://dobrosvet.ee/page-84.html

Die Menschen sind äußerst dankbar für die erbrachte Hilfe! Die restlichen Dokumente, die die Ankunft der Lieferung bestätigen könnten, sind noch nicht alle zusammengesammelt worden. Zum Teil hängt das mit der Verschlimmerung der Lage in der VRD (Volksrepublik Donezk) zusammen.

Der andere Konvoi, der über die Lvover Grenze nach Charkov fahren sollte, konnte bis heute noch nicht abfahren. Im Vergleich zu Dezember 2014 haben sich die Bedingungen zur Einfahrt von humanitärer Hilfe erheblich erschwert. Jetzt befinden sich noch ca. 80m3 an Sachen, Pampers, Babynahrung, Geräte für Behinderte etc. immer noch in Deutschland… ich wende mich an alle, die in der Lage sind, die restliche Ladung oder einen Teil davon schnell in die Ukraine zu bringen, – wir brauchen eure Unterstützung!

Außer den Sachen wurde von uns auch Geld gesammelt. Auf das Konto der Diakonie wurden 1725 Euro überwiesen.

Davon wurden

216 Euro für Süßigkeiten für die Kinder, 900 Euro für den Transport der Sachen, 400 Euro für den Einkauf von Bettwäsche und Pampers in das Kinderhaus von Volnjansk ausgegeben.

Sobald wir neue Nachrichten haben, werden wir davon berichten!

Vielen Dank für das Verständnis und die Unterstützung!

Und zum Abschluss möchte ich meine Freude über das Treffen mit einem wahren Helden, einem wunderbaren Menschen mit einem großen Herz nicht vorenthalten! Jakob aus Hannover hat es geschafft, dutzende von Rollstühlen, Betten, Lauflernhilfen und anderen Geräten für Behinderte und ICP-Kranke Erwachsene und Kinder nach Russland, in die Ukraine und nach Weißrussland zu befördern. Die Diakonie ist bereit, Jakob aktiv bei seiner guten Tat zu unterstützen. Dafür möchten wir unsere Abteilung, die sich mit medizinischen Geräten befasst, verstärken und rufen genauso selbstlose Menschen dazu auf, sich zu melden! Wir brauchen: 1) Volontäre, um in Hannover eine Hilfsgruppe zu organisieren 2) Volontäre um Nachfragen an deutsche Organisationen zu versenden 3) Transportpartner 4) Organisationen in Russland, der Ukraine und Weißrussland für die Aufnahme und die Verteilung der medizinischen Geräte nach den Adressen, die diese Geräte brauchen. Falls ihr Informationen oder Vorschläge habt- nur zu, meldet euch bei mir!

Euch und euren Lieben viel Gesundheit!

Zögert nicht und beeilt euch, Gutes zu tun!

Eure Alina

GEBETSLISTE FÜR FEBRUAR:

Für die Gesundheit:

Jug. Daniel, Maxim, Lazar, Ariadna, Michael, Nikita, Ilja, Daria, Daria, Dionisij, Artemij, Irina

Für die Toten:

Die Neuverstorbenen Evgenia, Säugling Daniel, Jug. Sofia.

 

Bankverbindung:

Deutschland:

Russisch Orthodoxe Kirchengemeinde Stuttgart

Konto: 2645779

BLZ: 60050101

IBAN:  DE62600501010002645779

BIC: SOLADEST

BW-Bank

(Bitte den Verwendungszweck Kinderhilfe angeben.)

Guttat

orthodiaconia.de@gmail.com

http://www.orthodiakonia.de/de/

Share